*** America ***

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Nachdem ich Sicher zuhause angekommen war und mich erstmal aufs Ohr legte um 10 Stunden lang zu schlafen wachte ich um 5 Uhr morgens amerikanischer Zeit (in Deutschland war es dann schon längst Nachmittag ) auf und tat das erste was man in so einer Situation tun konnte: ich ging zum Kühlschrank. Nur leider musste ich feststellen das er vollkommen leer war (ich weiß auch nicht mehr warum ich glaubte er sei voll immerhin war er erst vor ein paar tagen geliefert worden als ich noch in Deutschland war) Also schnappte ich mir mein Geld und wollte zum Supermarkt 2 Blocks weiter gehen (in Amerika haben fast alle Supermärkte 24hours/7Days a week geöffnet). Ich griff mir meine Jacke, ging raus, über meinen typisch amerikanischen Vorstadt rasen hinunter und ….. Nichts. Denn in meiner Wohngegend gibt es keine Bürgersteige. Überhaupt gibt es in Amerika wenig Bürgersteige sie existieren fast ausschließlich in New York wo sie auch nötig sind um voranzukommen denn mit dem Auto kommt man dort bekanntlich nicht weit. Aber irgendwie hatte ich diese Tatsache, das es in anderen Bundesstaaten so gut wie nie Bürgersteige gibt, ganz vergessen… bis zu diesem Augenblick. Mein Grundstück Grenzt direkt an der Straße und der Bordstein ist gute 40cm hoch was ein schnelles Wegspringen von der Strasse nahezu Unmöglichmacht.
Wenn ich nun zu meinen Nachbarn gehen wollte müsste ich erst meinen Rasen überqueren dann seinen und ich wäre da. Wollte ich die Person die neben meinem Nachbarn wohnt besuchen, müsste ich erst das Grundstück meines Nachbarn und anschließend seines überqueren. Wollte ich zum Supermarkt gehen müsste ich….. mit dem Auto Fahren.
Denn nichts ist so gefährlich als ungebeten das Grundstück eines Amerikaners zu betreten, denn nach amerikanischem Recht darf jeder der ungebeten das Grundstück eines anderen betritt erschossen werden. Wollte ich nun zu Fuß zum Supermarkt gehen müsste ich unzählige fremde Grundstücke betreten. Erschwerend kam dazu das es 5 Uhr morgens, Ich absolut Fremd in der Gegend war und zudem noch ein Afro Amerikaner bin. Auf die Straße wagte ich mich auch nicht denn ab und zu fuhren ein paar Autos mit einem Höllen speed an mir vorbei und eine schnelle flucht auf ein Grundstück war wie erwähnt unmöglich. Meine letzte Möglichkeit: das Auto. Nur hatte ich meinen Firmenwagen noch nicht bekommen! Ich überlegte ein paar Minuten ging dann zurück ins Haus, pflückte mir ein paar Orangen aus dem Garten und wartete dass meine Tante mich retten kam.

Was für ein erfolgreicher erster Morgen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten
1.4.06 17:25
 


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